Mary Poppins sagt:

"In jeder Arbeit, die erledigt werden muss, steckt ein gewisses Maß an Spaß.“

Unser pädagogischer Ansatz

Die von uns verfolgte Pädagogik richtet sich nach dem situationsorientierten Ansatz und wird durch den kindzentrierten Ansatz der Psychomotorik nach Renate Zimmer, den Ansätzen von Emmi Pikler, der Reggio-Pädagogik, die Ansichten von Maria Montessori und von Celestin Freinet ergänzt. Ziel ist es, den Kindern die Umgebung so zu gestalten, dass sie sich selbst ausprobieren und durch ihr Handeln neue Strategien entwickeln können, welche die Selbstständigkeit sowie das Selbstbewusstsein der Kinder stärken. Dabei wird der Raum als dritter Erzieher:in gesehen. Insbesondere unser weitreichendes und naturfreundlich angelegtes Außengelände unterstützt die Kinder dabei. Wir betrachten die Entwicklung des Kindes als ganzheitlichen Baustein im Kita-Alltag. Dabei unterstützen wir die Kinder stets in ihrer Selbstständigkeit und Selbstwirksamkeit.


Unser Bild vom Kind

Jedes Kind in unserer Einrichtung ist eine eigenständige Persönlichkeit mit unzähligen Erfahrungen, Vorstellungen, Ideen, Wünschen und Bedürfnissen. Kinder werden bei uns so angenommen, wie sie zu uns kommen. Gemeinsam begeben wir uns dann auf die Kita-Reise und erforschen die Möglichkeiten des eigenen Handelns. Dabei liegen Freude, Wut, Trauer, Aufregung und Angst nah beieinander. Auf spielerische Art und Weise erfahren wir den Umgang mit anderen Charakteren gepaart mit den eigenen und fremden Bedürfnissen, Gefühlen, Wünschen, Anregungen, Ideen und Ärgernissen.

Unser Ziel ist es, jedes Kind in seiner Persönlichkeit zu stärken und als selbstständige, resiliente, kreative, freundliche und lebensmutige Kinder in die Schule zu entlassen. Unser Anspruch ist dabei, dass stets jedes Kind gesehen wird, ihre Bedürfnisse und Interessen im Fokus sind und sie gerne in die Kita kommen. Dabei wird kein Unterschied zwischen Alter, Erfahrungen, (drohenden) Behinderungen, Sprachen, Kulturen und familiären Verhältnissen gemacht.

Unsere pädagogische Orientierung

In unserer Arbeit orientieren wir uns an den aktuellen Bildungsgrundsätzen NRW, aktuellen Fachdiskursen und Themen der Gesellschaft sowie an dem Verständnis, dass jedes Kind als Individuum mit eigenen Bedürfnissen und Interessen betrachtet wird, die es gilt zu würdigen und zu beachten. Wir legen viel Wert auf das Wohlbefinden jedes einzelnen Menschen und schätzen Groß und Klein in ihrer Persönlichkeit.
Wir begleiten die Kinder in ihrer Selbstständigkeit und vertrauen auf das Tun der Kinder. Partizipation und wertschätzende Gespräche sind dabei Grundlage unserer Orientierung.

Unsere professionelle Haltung

Eine angenehme Atmosphäre im Team ist die Basis auf der sich eine wertvolle und optimale moderne Kindheitspädagogik gründen lässt. Daher ist uns das Wohlbefinden jeder einzelnen Person enorm wichtig. Dies erreichen wir durch Gespräche und Aktionen auf Augenhöhe und eine offene Kommunikation auch in angespannten Situationen. Wenn das Team gemeinsam agiert, können wir unsere professionelle Haltung den Kindern gegenüber authentisch und ehrlich vermitteln. So darf Spaß, Lachen, Trauer und Ärger nicht fehlen. Wir vermitteln den Kindern alle Facetten einer Gesellschaft und üben uns darin, mit angemessenen Lösungsstrategien alle uns entgegenkommenden Herausforderungen als Team zu bestehen. 
Wir begegnen den Kindern stets auf Augenhöhe und beziehen sie unter dem Aspekt der Partizipation in viele Entscheidungen mit ein und finden gemeinsam Lösungen, entwickeln Ideen und gestalten den Alltag. Um die Kinder stark und mutig in die Schule zu übergeben, ist uns enorm wichtig sie in ihrer Selbstständigkeit und ihrer Selbstwirksamkeit zu unterstützen und ermöglichen täglich Anlässe, um dies zu befähigen. So dürfen Kinder auf dem Markt oder bei der Post eigenständig bezahlen, ältere Kinder dürfen alleine in den Außenbereich, die Kinder decken den Tisch oder können teilweise ans Telefon gehen. Einbeziehung in alltägliche Situationen geben den Kindern einen gewissen Grad an Selbstbewusstsein und bestärken somit die Selbstwirksamkeit und die Selbstständigkeit.

Unser gendersensibler Umgang

 

Die aktuellen Themen um einen gendersensiblen Umgang integrieren wir in unserer alltäglichen Arbeit mit den Kindern. In der von uns verfolgten geschlechterbewussten Pädagogik geht es nicht darum, alle Kinder gleich zu machen. Alle sollen nach individuellen Bedürfnissen so viel ausprobieren dürfen, wie sie benötigen, ohne diskriminiert zu werden. In unserer täglichen Kommunikation mit den Kindern achten wir auf geschlechtergerechte Sprache. Wir reflektieren stets unser Verhalten, ohne die Vorstellung zu vermitteln, was typisch männlich und weiblich ist. Wir möchten den Kindern viele Identifikationsmöglichkeiten anbieten, indem wir die Entwicklung eines Bewusstseins für das eigene Geschlecht unterstützen.

Inklusive Handreichung

 Ein inklusiver Gedanke ist neben einer wertschätzenden und gleichbehandelnden Haltung ein ebenso wichtiger Bestandteil unseres pädagogischen Konzeptes. Unser inklusiver Hauptgedanke spiegelt dabei die Gleichberechtigung und Teilhabe des Verschiedenen wider. Wir möchten allen Beteiligten in unserer Kita gleiche Chancen und Teilhabe auf allen Ebenen (beispielsweise in der Ernährung, in den pädagogischen Angeboten, bei den Ausflügen, bei den Projekten) ermöglichen. Kinder, Eltern und das Team sollen die Inklusion als selbstverständliches Miteinander erleben.  Dies findet auf allen Ebene statt und schließt Kinder mit (drohender) Behinderung ebenfalls mit ein. Mögliche vorhandene Unterschiede, Barrieren und/oder Hindernisse werden bei uns nicht als Defizite, sondern als Chance und Ressource betrachtet. Alle Beteiligten sollen einen natürlichen Umgang mit verschiedenen Lebensbewältigungen erfahren dürfen. Wir vermitteln den Kindern einen rücksichtsvollen, natürlichen und respektvollen Umgang miteinander und allen Menschen gegenüber. 

Unsere Eingewöhnungsphase

Für die Eingewöhnung in unserer Einrichtung haben wir uns dazu entschieden einzelne Aspekte aus bestimmten bestehenden Eingewöhnungs-Modellen zu übernehmen und diese auf unsere Bedürfnisse anzupassen. Uns ist wichtig, dass die Kinder in einen geschützten Raum eintreten. Wir sind der Auffassung, dass jedes Kind und jede Familie mit ihren eigenen individuellen Bedürfnissen und Erfahrungen in unsere Einrichtung kommt. Das bedeutet jedoch auch, dass wir keine genauen Vorhersagen treffen können, wie lange die Phase der Eingewöhnung dauert oder wann diese abgeschlossen ist. Erste Trennungsversuche geschehen auf eben dieser Grundlage, nach genauer Beobachtung des Kindes und nach Absprache innerhalb des Teams und gemeinsam mit den Eltern. Nicht jeder Tag innerhalb der Eingewöhnung verläuft gleich.

Als gesamtes Team lassen wir uns jedes Jahr auf die neuen Kinder, Familien und Erfahrungen ein, wir beobachten und entscheiden jeden Tag aufs Neue gemeinsam, was das Beste für das jeweilige Kind ist. Dadurch steht für uns im Fokus, dass sich zwischen uns und vor allem auch den Eltern Vertrauen aufbauen kann, für den Beginn unserer Erziehungsgemeinschaft. Für alle neuen Igel-Eltern findet vor Beginn des neuen Kita-Jahres ein Informationsabend statt, an dem Raum geschaffen wird für alle Fragen, sowie ein Kennenlernen und Informationsaustausch. 

Da wir jedes Jahr auch neue Eichhörnchen-Kinder begrüßen dürfen, wird ein solcher Informationsabend ebenfalls für neue Eichhörnchen-Eltern stattfinden. Die Eingewöhnung in die Eichhörnchengruppe läuft aufgrund des Alters und der Vorerfahrungen der Kinder -da diese teilweise bereits in einer Betreuung waren bzw. in unserer Igelgruppe- ein bisschen anders ab als in der Igelgruppe. Wie die Eingewöhnung abläuft wird am Informationsabend besprochen. Der Fokus während der Eingewöhnung ist bei beiden Gruppen gleich: Bedürfnisse, Individualität, Absprachen.

Unser pädagogisches Konzept


Das gesamte Konzept unserer Kita könnt Ihr hier abrufen und einlesen. Außerdem findet Ihr hier unser Kita ABC.